Prozessorientierung E-Mobility

Prozessentwicklung, Rollout und Anwendung

Prozessorientierung E-Mobility
Projekt:
Prozessorientierung E-Mobility
Auftraggeber:
Automotive OEM
Kunde:
Automotive OEM
Land:
Deutschland
Bearbeitungszeit:
seit 2012

„Wir brauchen keine optimierten Prozesse, die hält sowieso niemand ein und erfindet in jedem Projekt das Rad neu.“ (o.V.)
Allein nach ISO 9001 gibt es weltweit ca. 900.000 gültige Zertifizierungen an über 1,1 Mio. Standorten (Quelle: ISO Survey 2018). So zertifizierte Unternehmen verpflichten sich gemäß den Grundsätzen des Qualitätsmanagements unter anderem zu einem prozessorientierten Ansatz. Dennoch wird das Aufwand-Nutzen-Verhältnis von Prozessmanagement in einigen Unternehmen kontrovers diskutiert. Dem entgegen stehen nicht von der Hand zu weisende Erfolgsgeschichten von Unternehmen verschiedenster Größen, welche sich klare Wettbewerbsvorteile durch ein effektives Prozessmanagement sichern.

Im gegenwärtigen Wettbewerbsumfeld und nicht zuletzt in der Entwicklung neuer Technologien wie der E-Mobility stellen Wirtschaftlichkeit, Reaktionsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit essenzielle Anforderungen an Unternehmen, welche ohne reife, aufeinander abgestimmte und gelebte Prozesse nicht erfüllt werden können.
Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, setzt unser Kunde seit vielen Jahren auf die Prozessorientierung, um seine Abläufe schneller, einfacher und weniger komplex zu gestalten und so letztendlich seine Wettbewerbsfähigkeit und Kundenorientierung zu stärken. Der Ansatz wird durch eine Initiative zur kontinuierlichen Prozessverbesserung unterstützt, in der beispielsweise auch die Mitarbeiter proaktiv an der Prozessverbesserung mitwirken und Verbesserungsvorschläge einreichen können.

Das Leistungsspektrum von Rücker + Schindele in diesem Projekt umfasst:

  • State-of-the-Art-Prozessentwicklung in den Bereichen Systementwicklung E-Antriebe, Funktions- und Softwareentwicklung, Integration und Test&Absicherung
  • Konzeption, Aufbau und Pflege der Prozessplattform
  • Entwicklung und Optimierung von prozessunterstützenden Methoden und Hilfsmitteln (Prozesse – Methoden – Tools)
  • Prozess-Rollout inkl. Coaching und Training der Prozessanwender
  • Beratung und Unterstützung in der Zertifizierung nach ISO 9001 und IATF 16949
  • Koordination des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses

Die zentrale Herausforderung in diesem Projekt besteht darin, zentral und dezentral entwickelte Prozesse mit ihren vielen Schnittstellen und Stakeholdern unter Berücksichtigung der o.g. Anforderungen aufeinander abzustimmen. Die konsequente Anwendung des Prozessmanagement-Frameworks von Rücker + Schindele in Verbindung mit Six-Sigma-(DfSS-)Methoden und intensiver Austausch mit den Stakeholdern ermöglicht hier die Gestaltung und Implementierung von lebbaren Prozessen.
„Prozesse sind der Kleber, der ein System zusammenhält.“ (Kai Yang)