Technische Ausrüstung und Systems Engineering

Wir haben unseren Kollegen Maximilian gefragt: „Planung der Technischen Ausrüstung unter Anwendung von Systems Engineering – was ist das Besondere?“

Technische Ausrüstung und Systems Engineering

Bereits in meiner Masterarbeit habe ich mich mit dem Thema befasst, wie man im Bereich der Planung von Energieversorgungssystemen die Vorteile aus dem Systems Engineering zielführend anwenden kann. Nach dem Abschluss meines Masterstudiums an der Hochschule München 2017 habe ich bei Rücker + Schindele angefangen. Ich habe mich ganz bewusst für ein Ingenieurbüro entschieden, das bereits seit vielen Jahren im nationalen und internationalen Umfeld Vordenker im Systems Engineering ist und den ganzheitlichen Ansatz des Systems Engineering auch bei den eigenen Planungsprozessen für die Technische Ausrüstung aktiv anwendet. Hierin liegt aus meiner Sicht die besondere Stärke von Rücker + Schindele. 

Sofort nach meinem Einstieg bei Rücker + Schindele als Fachplaner/Objektüberwacher im Bereich des Anlagenbaus konnte ich mein Wissen aus dem Studium im Bereich der Planung und Inbetriebnahme von komplexen Industrieanlagen anwenden und weiter ausbauen. Zudem habe ich auch durch mein Engagement bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des R+S-Qualitätsmanagements die Chance wahrgenommen, die Synergien zwischen der praktischen Anwendung von Systems Engineering und der technischen Planung zu nutzen und zu optimieren, und zwar für die tägliche Anwendung in den verschiedensten Bereichen.

Mit Hilfe der Vorbereitungskurse der R+S-Akademie habe ich mich auf meine persönliche Zertifizierung zum Associate Systems Engineering Professional (ASEP) erfolgreich vorbereiten können. In der täglichen Arbeit sowie in internen Weiterbildungsmaßnahmen wie dem Trainee-Programm habe ich vielfältige Gelegenheiten, mich interdisziplinär und standortübergreifend mit meinen Kollegen auszutauschen.

Durch die Verzahnung von Systems Engineering und technischer Planung können die entwickelten Prozesse und Methoden in der direkten Anwendung geprüft werden und ihre Zweckmäßigkeit und Zielorientierung unter Beweis stellen. In der Planung profitieren wir davon sehr, da wir so den Chancen und Risiken in unseren komplexen Projekten viel besser begegnen und diese Vorhaben beherrschbar machen können. Dies ist für mich auch eine Voraussetzung für die Anwendung der Planungsmethode Building Information Modeling.

Ich bin davon überzeugt, dass zukünftig im Bereich der Technischen Ausrüstung vor allem die Methoden aus dem Systems Engineering die entscheidenden Werkzeuge sind, um immer komplexere Anlagen, verbunden mit der sich rasant entwickelnden Digitalisierung, schon in der Planung beherrschen zu können. Ich freue mich, diesen Weg bei Rücker + Schindele weiter mitzugestalten.