Neue U-Bahn-Linie in Hamburg – Streckenführung steht nun fest

Planung der Technischen Ausrüstung durch Rücker + Schindele seit 2018

Neue U-Bahn-Linie in Hamburg – Streckenführung steht nun fest

Die Planung der U5 in Hamburg hat einen neuen Meilenstein erreicht: Die Linienführung steht seit Ende 2020 fest, insbesondere auch durch den am dichtesten bebauten Teil der Stadt – die Innenstadt. Auf dem innerstädtischen Streckenabschnitt wird die U5 vier Haltestellen erhalten. In St. Georg wird in unmittelbarer Nähe zur Asklepios Klinik eine Haltestelle neu gebaut, an der Haltestelle Hauptbahnhof Nord werden zwei vorhandene, aber bislang nicht in Betrieb genommene Bestandsröhren für die künftige U5 genutzt. Am Jungfernstieg wird eine neue unterirdische Haltestelle an der Binnenalster und am Stephansplatz nordöstlich der heutigen U1-Haltestelle gebaut.

Gemeinsam mit dem Ostast – von der City Nord über Winterhude bis zur Innenstadt – und dem Westast – von der Innenstadt über die Universität Hamburg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), über den Stadtteil Lokstedt bis zur Endhaltestelle an den Arenen – steht damit die gesamte Wegführung der neuen Lebensader Hamburgs fest.

Mit der U5 erhalten aber nicht nur wichtige Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandorte sowie dicht besiedelte Wohnquartiere einen erstmaligen Anschluss an das Hamburger Schnellbahnnetz, darüber hinaus entsteht hier eine der modernsten U-Bahn-Linien in Deutschland, die vollautomatisiert und – wie alle U- und S-Bahnen in Hamburg – mit 100 % Ökostrom betrieben werden soll.

Rücker + Schindele wurde bei diesem wichtigen Mobilitätsprojekt in Hamburg von der IGU5M als generalplanende Ingenieurgemeinschaft für die Leistungsphasen 1 und 2 mit der Planung der Technischen Ausstattung für ca. 19 km Tunnel und 18 Haltestellen beauftragt. Dies umfasst die Anlagengruppen 1 bis 8.

Die Hamburger Hochbahn AG setzt im Projekt U5 darauf, die konventionelle Planung durch die Methode Building Information Modeling (BIM) zu unterstützen und noch weiter zu verbessern. So wurden die Haltestellen Jarrestraße und Hoheluft ergänzend nach den Leitgedanken der BIM-Methode geplant.