Automotive

Systems-Engineering-Qualifizierungskonzept

Konzeption und Umsetzung eines firmeneigenen Qualifizierungsprogramms im Bereich Systems Engineering auf Basis der internationalen Standards ISO 15288 (System- und Software-Engineering – System-Lebenszyklus-Prozesse) und ISO 26262 (Road vehicles – Functional safety) sowie unternehmensspezifischer Prozesse und Methoden.

Projekt: Entwicklung Systems-Engineering-Qualifizierungskonzept inkl.
Durchführung von Trainings und Workshops
Auftraggeber: Automotive Tier-1-Supplier
Land: Deutschland, Rumänien, USA, China, Japan
Bearbeitungszeit: seit 2014

Der Tier-1-Supplier in der deutschen Automobilindustrie mit der Verantwortung für mechatronische Systeme (Fahrerassistenzsystem, automatisiertes Fahren) sieht sich der steigenden Komplexität der Entwicklungsumfänge und den höheren prozessualen Anforderungen der Standards sowie OEMs gegenüber.

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, setzt der Tier-1-Supplier neben der konsequenten Nutzung von State-of-the-Art-Entwicklungsprozessen und -tools vor allem auf die Qualifizierung der Mitarbeiter. Hierbei fokussiert er auf die Systems-Engineering-Prozesse aus der ISO 15288 (System- und Software-Engineering – System-Lebenszyklus-Prozesse) im Verständnis der GfSE (Gesellschaft für Systems Engineering e.V., German Chapter of INCOSE), die Forderungen aus der ISO 26262 (Road vehicles – Functional safety) sowie auf die unternehmensspezifischen Prozesse und Methoden.

R+S ist in diesem Vorhaben ganzheitlicher Sparringspartner und für folgende Umfänge Verantwortlich:
– Pilotdurchführung der Systems-Engineering-Zertifizierung der GfSE
– Konzeption und Tailoring von zwei Trainings (2 und 7 Tage) für Führungskräfte und Entwickler auf Basis der Systems-Engineering-Zertifizierung der GfSE und unternehmensspezifischen Anforderungen
– Trainingsmanagement/-abwicklung (Teilnehmermanagement, Buchung, Organisation und Abrechnung)
– Trainingsdurchführung an deutschen und internationalen Standorten
– Gruppen-Workshops zur Implementierung der Arbeitsweisen in die Projekte

Zusätzlich unterstützen wir das Management des Tier-1-Supplier bei der Entscheidungsfindung und Strategiedefinition im Systems-Engineering-Rollout durch Analyseergebnisse und Managementvorlagen.

Eine besondere Randbedingung liegt in der parallel zu der Qualifizierung bestehenden Prozessentwicklung. Prozessveränderungen, teilweise auch über die Qualifizierung angestoßen, müssen kontinuierlich mit den Inhalten der Qualifizierung synchronisiert werden. Hierzu nutzen wir ein stringentes Konfigurations- und Releasemanagement mit den Prozessverantwortlichen.

Außerdem sind die Qualifizierungsbedarfe der Mitarbeiter in den Standorten, die sich in Basis- und Applikationsentwicklung unterscheiden, entsprechend inhomogen. Das flexible Trainingskonzept sowie die zielgruppenspezifische Vorbereitung der Trainer ermöglichen hier bedarfsgerechte Trainings.

Bisher sind ca. 300 Mitarbeiter zertifiziert.

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