Funknetz Bergwacht Bayern

Ertüchtigung des Gleichwellenfunknetzes für die Bergwacht Bayern
Projekt:
Funknetz Bergwacht Bayern
Auftraggeber:
Bergwacht Bayern
Kunde:
Bergwacht Bayern
Land:
Deutschland
Bearbeitungszeit:
2007 bis 2013

Die Bergwacht Bayern führt den Rettungsdienst in den alpinen Einsatzbereichen auch im unwegsamen Gelände durch. Damit diese Einsätze professionell koordiniert werden können, ist ein zuverlässiges Kommunikationssystem zwingend erforderlich. Das in Bayern und deutschlandweit aufgebaute BOS-Tetra-Funknetz (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) deckt den alpinen Einsatzraum derzeit nur unzulänglich ab, da die erforderliche Dichte an Funkstandorten noch nicht gewährleistet werden kann. Die Bergwacht Bayern hat sich daher entschieden, das bestehende analoge Gleichwellenfunknetz zu ertüchtigen und so lange zu betreiben, bis eine ausreichende Versorgung mit BOS-Tetra sichergestellt ist. Damit soll eine ausreichende Funkversorgung sowohl in versteckt gelegenen Tallagen als auch im Gipfelbereich sichergestellt werden. Das analoge Gleichwellenfunknetz wurde ab 2010 ertüchtigt und erweitert.

Rücker + Schindele hat im Jahr 2007 im Rahmen eines Workshops gemeinsam mit der Bergwacht die Anforderungen für das Funksystem erhoben und eine detaillierte Bestandsaufnahme an über 40 Funkstandorten durchgeführt. Bis 2010 wurde die komplette Planung von der Vorplanung über die Entwurfs- bis zur Ausführungsplanung und die Ausschreibung erstellt. Die Vergabe der Leistungen erfolgte in den Jahren 2010 und 2011. Die Maßnahme wurde Anfang des Jahres 2013 abgeschlossen.

Besonderheiten bei der Planung:

  • Detaillierte Bestandsaufnahme an über 40 Hochgebirgsstandorten
  • Funkausleuchtungssimulation
  • Planung Standortertüchtigung
  • Planung Funksystemtechnik