Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Robotik- und Mechatronikzentrum Oberpfaffenhofen

Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen (DLR)
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen Technische Ausrüstung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Forschungscampus Oberpfaffenhofen Technische Ausrüstung
Projekt:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Robotik- und Mechatronikzentrum Oberpfaffenhofen
Auftraggeber:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Kunde:
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Land:
Deutschland
Bearbeitungszeit:
2011 bis 2016

Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung der Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Kälte- und Sanitäranlagen sowie nutzungsspezifischer Anlagen.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat am Forschungscampus Oberpfaffenhofen ein hochmodernes Zentrum für Robotik und Mechatronik errichtet. Der Neubau ist ein Labor- und Bürogebäude mit Technikgeschoss (UG), Laborgeschoss (EG) und zwei Bürogeschossen (OG 1 und OG 2).
Ziel der Baumaßnahme war es, Forschungsaktivitäten des Leistungszentrums Robotik und Mechatronik in einem Gebäude zusammenzufassen, um eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mitarbeiter zu ermöglichen.

Die Aufgabe der Errichtung eines nachhaltigen Gebäudes mit minimalen Betriebskosten bei maximalem Nutzen für hochkomplexe und anspruchsvolle Forschungsaufgaben wurde mit innovativer Technik gelöst:
Die Außenluft-Vorheizung erfolgt bei den lufttechnischen Anlagen über einen großen, begehbaren Luft-Erdwärmetauscher.
Die Wärme- und Kälteversorgung erfolgt, dem Bedarf entsprechend, durch mehrere zentrale Komponenten. In einem eigenen 500 m³ großen Latentwärmespeicher wird Abwärme aus Prozessen, EDV und mechanischer Kälteerzeugung gespeichert und schließlich über Wärmepumpen zur Beheizung nutzbar gemacht. Durch die Möglichkeit der Vereisung des Pufferinhalts und die damit verbundene Speicherung der Wärmemenge des Phasenübergangs lässt sich auch Kühlenergie speichern und direkt für die Gebäudekühlung nutzen.

Für dieses Projekt wurde ein ZBau-Verfahren durchgeführt. Anfang 2018 verlieh Dietmar Horn, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), anlässlich des DLR-Neujahrsempfangs 2018 das silberne Gütesiegel nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen" (BNB) des BMUB.

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